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Drei Leserkommentare zum Roman “Drei Stunden von Bern: 

Martin Schori – März  24, 2020

Zum Roman «Drei Stunden von Bern» ein Kompliment: Wie Polizist Gehri im Bären zu Seedorf bestohlen wird, unversehens durch das Zeitfenster ins 18. Jahrhundert gelangt und seine angebetete Colombe zum ersten Mal sieht, ist äusserst spannend beschrieben. Sein beschwerliches Leben ist packend geschildert und man leidet mit ihm, weil er seine Mission, den jungen Schwab vor dem Schafott zu retten, nicht erfüllen kann.
Zu guter Letzt ist man heilfroh, dass ihm die Flucht aus seiner bedrohlichen Lage im letzten Moment gelingt und er in die Gegenwart zurückfindet.

Absolut lesenswert!

 

Benedikt  

Eine fesselnde und fordernde Lektüre! Ein Buch, das nachwirkt und Gedanken und Überlegungen anregt. Die der Handlung zu Grunde liegende, teils auf Fakten basierte, teils poetisch ausgestaltete Vergangenheit, reicht hier mit ihren politischen, philosophischen und künstlerischen Umbrüchen und Neuordnungen in die Gegenwart und in die Zukunft.
Verbunden mit diesem Blick auf die Zeit – rückwärts und vorwärts, von unterschiedlichen Standpunkten – ist gegen Ende des Buches eine Aufforderung an die Lesenden, sich die Welt, die Mitmenschen und sich selbst aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten – und alles oberflächlich Sichtbare auch in der darunter verborgenen Vielschichtigkeit zu erkennen und wertzuschätzen. Sich nie ganz sicher zu sein, Veränderungen zuzulassen, vielleicht sogar herauszufordern. Gleich einem Kaleidoskop, das Gehri auf den letzten Seiten zur Hand nimmt: “Dann drehst du es ganz wenig und du siehst ein völlig anderes Bild, doch die Steine sind immer noch die selben. Auch das bist du. Es ist deine Wahrheit. (…) Nichts kam dazu, nichts wurde weggenommen.”
Ein Bild, das sich sowohl auf offene Akzeptanz unserer Umwelt als auch auf ein (Neu-)Kennenlernen des eigenen Ichs übertragen lässt. Eine schöne, eine hoffnungsvolle Botschaft, mit der uns der Autor aus der Lektüre entlässt!

 

Patrick Probst  

Ein paar Zeilen gelesen und schon wirft es mich in eine Welt vor 200 Jahren zurück. Toll und spannend geschrieben, und dass die Geschichte auf historischen Quellen beruht macht das Ganze noch viel berührender. Ein grosses Dankeschön.

 

Wir glauben, die grossen Stundensteine an den Strassen die nach Bern führen wären bloss stumme Zeugen aus vergangener Zeit. Doch einige von ihnen stehen an Kraftorten, wie jener am Frienisberg, dort wo das Mittelland sanft ins Berner Seeland übergeht.

 

Drei Stunden von Bern steht auf dem Stein, doch gerät man hier in den Sog seiner Geschichte, können daraus gut und gern 200 Jahre werden.

Dies widerfährt dem pensionierten Berner Polizisten Gehri. Bei einem Ausflug in seine Heimatgemeinde gerät er in ein Zeitfenster am Frienisberger Stundenstein und tritt ins Leben seiner Vorfahren in Lobsigen. Mit ihnen erlebt er während des Sommers 1808 hautnah, was heute nur noch in den Kirchenbüchern und alten Kriminal-Akten nachzulesen ist. Gehri gerät dadurch in ein immer dichter werdendes Gestrüpp von Unterstellungen und Verdächtigungen, die ihn an verschiedene Schauplätze im Seeland und in den Jura führen. Doch wo er auch hinkommt materialisieren sich seine Albträume, die er aus seiner Tätigkeit als Polizist in sich trägt.

Traumatisiert von den Ereignissen um Liebe, Gewalt und Mord ergreift er schliesslich die Flucht und versucht in unsere Zeit zu entkommen

(Ein historischer Roman nach Quellen aus dem Staatsarchiv Bern, illustriert vom Zürcher Künstler Dario Benigno)

Pressestimmen zum neuen Buch: Wochen-Zeitung Langnau i.E. / Bieler Tagblatt (PDF)

 

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Bei den Büchern finden Sie im unteren Teil jeweils auch alle Leserbewertungen.

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Ein Beitrag des Lokalfernsehens Lyss zur Lesung “In einem kalten Land”: