Werner Adams

Werner Adams

Werner Adams, in Zürich geboren und im Kanton Bern lebend, war Personalleiter in verschiedenen Industrieunternehmungen.
Seit Jahren beschäftigt er sich mit Familiengeschichtsforschung und leitete  über 25 Jahre die Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Zürich.

Über die Genealogie entdeckte er seine Affinität zum historisch-biographischen Roman. Seinen Geschichten liegen in der Regel umfangreiche Archivrecherchen zu den Originalquellen zugrunde. Weitere Aktivitäten von Werner Adams sind Theater spielen und Organisation und Leitung von Kulturreisen.

Werner Adams www.werneradams.ch
Foto: Markus Nobs, Aarberg

Folgende Titel sind bis heute von ihm erschienen:

«Das verlorene Leben der Anna Maria Flückiger»

Kaum 21-jährig wird die Anna Maria Flückiger von Wynigen BE im Jahr 1847 in Bern hingerichtet. Sie hat sich selber verschiedener Delikte bezichtigt, auf denen die Todesstrafe steht. Doch trifft sie tatsächlich die Schuld an jedem dieser Verbrechen, auf denen alle die Todesstrafe steht? In den Akten des Staatsarchivs Bern finden sich Widersprüche zuhauf. Roman, 2017

«Archivgeflüster»

Unsere öffentlichen Archive sind eine Fundgrube mit vielen spannenden, skurrilen und manchmal auch traurigen Geschichten aus dem Alltag unserer Vorfahren. Kurzgeschichten mit Illustrationen des Künstlers Dario Benigno, Zürich, 2016

«In einem kalten Land»

Zwei Frauenschicksale zur Zeit der Hungerkrise von 1816 und wie der Müngerhof im Berner Seeland durch rigide Gesetze in fremde Hände gerät. Leserin und Leser werden in eine von Männern beherrschte Gesellschaft gestellt, in der die innere und äussere Not mit rigiden Gesetzen verwaltet wird. Roman, 2016

«Die Münger Morde»

Bern zur Zeit der Helvetik. Der Überfall einer Räuberbande auf den reichen Müngerhof in Seedorf BE bringt im Jahr 1800 das Berner Seeland in Aufruhr. Dort wo das Chaos regierte, nahm jeder sein Schicksal, auch auf brutalste Weise, selbst in die Hand. Der historische Roman stellt die Geschichte einer Familie in den Kontext der grossen Umwälzungen, welche die Französische Revolution der Schweiz brachten.  Roman, 2014

«Abgezogene Hasen»

Von der ungestillten Sehnsucht nach Jugend und Freiheit. – Eine überraschende Begegnung weckt die Erinnerung an die kurze, intensive Liebe zu Leandro im Zürich der Autonomen und Opernhauskrawalle (1980), und fegt den Mittfünfziger Oskar Riesbacher aus allen Räumen seines behaglichen Lebensgebäudes, Roman. 2014

«Hans Conrad Schulthess-Landolt von Zürich, 1785-1849»

Krankenakten aus der Heil- und Pflegeanstalt Illenau (Baden), mit Berichten seines Arztes Hans Konrad Rahn-Escher, 2013

«Ich war nie, wie ich hätte sein sollen»

Kurz vor Weihnachten 1851 wird Daniel Müller, 34-jähriger Vater von vier Kindern, in die Heil- und Pflegeanstalt Illenau eingeliefert. Er hofft, dort von seinen übersteigerten Schuldgefühlen und Wahnvorstellungen geheilt zu werden, doch er wird die Anstalt nie mehr verlassen.
Der biografische Roman beschreibt ein Lebensschicksal aus den Anfängen der Psychiatrie. Roman, 2012

«Fenster in die Vergangenheit – Genealogie als Inspiration».

Konzept und Realisation, Kurzgeschichten von Mitgliedern der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft. Zürich, 2012