Werner Adams

Ich bin in Zürich geboren und lebe heute mit meiner Frau im Kanton Bern. Beruflich war ich Personalleiter in verschiedenen  Industrieunternehmungen.
Seit Jahren beschäftige ich mich mit Familiengeschichtsforschung und leitete über 25 Jahre die Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Zürich.

Über die Genealogie entdeckte ich meine Affinität zum historisch-biographischen Roman. Meinen Geschichten liegen in der Regel umfangreiche Archivrecherchen zu den Originalquellen zugrunde. Zu meinen weiteren Aktivitäten gehören das Theater spielen und die Organisation und Leitung von Kulturreisen.

Ich finanziere und verlege meine Bücher selbst. Diese Unabhängigkeit  erlaubt mir eine sich gegenseitig inspirierende Zusammenarbeit mit Buchillustratoren und Künstlern. Wir legen dabei besonderen Wert auf eine schöne Gestaltung und Ausrüstung der Bücher, die so zu einem Gemeinschaftswerk werden. 

Ich schätze den persönlichen Kontakt zu meinen Leserinnen und Lesern und freue mich auf deren Fragen und Kommentare. 

Werner Adams www.werneradams.ch
Foto: Markus Nobs, Aarberg

Folgende Titel sind bis heute von mir erschienen:

Drei Stunden von Bern” – Gehris Sommer, illustriert von Dario Benigno

Wir glauben, die grossen Stundensteine an den Strassen die nach Bern führen wären bloss stumme Zeugen aus vergangener Zeit. Doch einige von ihnen stehen an Kraftorten, wie jener am Frienisberg, dort wo das Mittelland sanft ins Berner Seeland übergeht.

‚Drei Stunden von Bern‘ steht auf dem Stein, doch gerät man hier in den Sog seiner Geschichte, können daraus gut und gern 200 Jahre werden.

Dies widerfährt dem pensionierten Berner Polizisten Gehri. Bei einem Ausflug in seine Heimatgemeinde gerät er in ein Zeitfenster am Frienisberger Stundenstein und tritt ins Leben seiner Vorfahren in Lobsigen. Mit ihnen erlebt er während des Sommers 1808 hautnah, was heute nur noch in den Kirchenbüchern und alten Kriminal-Akten nachzulesen ist. Gehri gerät dadurch in ein immer dichter werdendes Gestrüpp von Unterstellungen und Verdächtigungen, die ihn an verschiedene Schauplätze im Seeland und in den Jura führen. Doch wo er auch hinkommt materialisieren sich seine Albträume, die er aus seiner Tätigkeit als Polizist in sich trägt.

Traumatisiert von den Ereignissen um Liebe, Gewalt und Mord ergreift er schliesslich die Flucht und versucht in unsere Zeit zu entkommen.

«Wildeney» – Ein Berner Krimi, illustriert vom Künstler Dario Benigno

Eine tragische Geschichte von enttäuschter Liebe, Eifersucht und Mord nimmt in der Wildeney im Emmental ihren Anfang. Recherchen im Staatsarchiv des Kantons Bern bringen es an den Tag, Im Jahr 1769 hat in der Wildeney die damalige Wirtin ihren Mann mit einer vergifteten Wurst umgebracht. Diente dieser Mord als Vorlage für das aktuelle Verbrechen?

“Wildeney” führt die Leserin und den Leser in zwei ganz unterschiedliche Welten, und doch – ob Vergangenheit oder Gegenwart, die Welt des Verbrechens bleibt auch hier immer die gleiche. Roman, 2018

«Das verlorene Leben der Anna Maria Flückiger»

Kaum 21-jährig wird die Anna Maria Flückiger von Wynigen BE im Jahr 1847 in Bern hingerichtet. Sie hat sich selber verschiedener Delikte bezichtigt, auf denen die Todesstrafe steht. Doch trifft sie tatsächlich die Schuld an jedem dieser Verbrechen, auf denen alle die Todesstrafe steht? In den Akten des Staatsarchivs Bern finden sich Widersprüche zuhauf. Roman, 2017

«Archivgeflüster», illustriert vom Künstler Dario Benigno

Unsere öffentlichen Archive sind eine Fundgrube mit vielen spannenden, skurrilen und manchmal auch traurigen Geschichten aus dem Alltag unserer Vorfahren. Kurzgeschichten mit Illustrationen des Künstlers Dario Benigno, Zürich, 2016

«In einem kalten Land»

Zwei Frauenschicksale zur Zeit der Hungerkrise von 1816 und wie der Müngerhof im Berner Seeland durch rigide Gesetze in fremde Hände gerät. Leserin und Leser werden in eine von Männern beherrschte Gesellschaft gestellt, in der die innere und äussere Not mit rigiden Gesetzen verwaltet wird. Roman, 2016

«Die Münger Morde»

Bern zur Zeit der Helvetik. Der Überfall einer Räuberbande auf den reichen Müngerhof in Seedorf BE bringt im Jahr 1800 das Berner Seeland in Aufruhr. Dort wo das Chaos regierte, nahm jeder sein Schicksal, auch auf brutalste Weise, selbst in die Hand. Der historische Roman stellt die Geschichte einer Familie in den Kontext der grossen Umwälzungen, welche die Französische Revolution der Schweiz brachten.  Roman, 2014

«Abgezogene Hasen»

Von der ungestillten Sehnsucht nach Jugend und Freiheit. – Eine überraschende Begegnung weckt die Erinnerung an die kurze, intensive Liebe zu Leandro im Zürich der Autonomen und Opernhauskrawalle (1980), und fegt den Mittfünfziger Oskar Riesbacher aus allen Räumen seines behaglichen Lebensgebäudes, Roman. 2014

«Hans Conrad Schulthess-Landolt von Zürich, 1785-1849»

Krankenakten aus der Heil- und Pflegeanstalt Illenau (Baden), mit Berichten seines Arztes Hans Konrad Rahn-Escher, 2013

«Ich war nie, wie ich hätte sein sollen»

Kurz vor Weihnachten 1851 wird Daniel Müller, 34-jähriger Vater von vier Kindern, in die Heil- und Pflegeanstalt Illenau eingeliefert. Er hofft, dort von seinen übersteigerten Schuldgefühlen und Wahnvorstellungen geheilt zu werden, doch er wird die Anstalt nie mehr verlassen.
Der biografische Roman beschreibt ein Lebensschicksal aus den Anfängen der Psychiatrie. Roman, 2012

«Fenster in die Vergangenheit – Genealogie als Inspiration».

Konzept und Realisation, Kurzgeschichten von Mitgliedern der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft. Zürich, 2012