Das verlorene Leben der Anna Maria Flückiger

Bewertet mit 4.83 von 5, basierend auf 6 Kundenbewertungen
(6 Kundenrezensionen)

29.50CHF

Im Jahr 1847 wird in Bern die noch nicht 21-jährige Anna Maria Flückiger ab dem Kaltacher in Wynigen durch das Schwert hingerichtet. Sie ist noch halb ein Kind und bezichtigt sich selber des Versuchs ihre eigene Mutter zu vergiften, der Brandstiftung, der Abtreibung und des Mordes an einem Säugling.

Trifft sie tatsächlich die Schuld an jedem dieser Verbrechen, auf denen alle die Todesstrafe steht – oder ist sie Opfer der Umstände, der Lieblosigkeit, oder will sie ganz einfach endlich wahrgenommen werden? Und was wird aus ihrem tauben Bruder Johannes, mit dem sie eine intime Vertrautheit verbindet?

In den Gerichtsakten im Staatsarchiv Bern aus den Jahren 1845-46 finden sich Widersprüche zuhauf.

152 Seiten
Hardcover gebunden
1. Auflage September 2017
Satz und Cover: atelierste.net, Basel

Pressestimmen:
d’Region (Emmental und Burgdorf) vom 19.9.17

Artikelnummer: ISBN 978-3-9524378-5-8 Kategorie:

6 Bewertungen für Das verlorene Leben der Anna Maria Flückiger

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Jens Röseler

    Dem Autor gelingt es ausgezeichnet, den Leser auf die spannende Reise in die Schweiz des 19.Jh. mitzunehmen. Die Wortwahl passt perfekt, es macht Freude immer weiter in den Ablauf einzutauchen. Auch die Widersprüche aus den damaligen Gerichtsakten kommen gut zur Geltung.
    Werner Adams, ist auch mit seinem sechsten Werk wieder ein Volltreffer gelungen.
    Klare Kaufempfehlung !

  2. Bewertet mit 4 von 5

    Franz Ott, Zürich

    Das Buch hat mich erschüttert und nachdenklich gemacht. Niemand hat sich offensichtlich Gedanken darüber gemacht, ob Anna der Mord am Säugling
    während der Untersuchungshaft zugeordnet werden kann. Nicht geprüfte Geständnisse sind die häufigsten Gründe für Fehlurteile, das weiss heute jeder Jus-Student im ersten Semester im Strafprozessrecht.
    Bin sicher, dass es Länder auf dieser Welt gibt, in welchen nach gleichem Muster und Manier noch heute Strafjustiz getrieben wird.
    Ein gutes Buch

  3. Bewertet mit 5 von 5

    Marco Stoll

    Der Autor beschreibt mit seiner bildhaften und eindrücklichen Sprache das kurze und tragische Leben der Anna Maria Flückiger. Ein Schicksal, das es vermutlich in dieser Zeit zu Dutzenden gab. Er versucht nicht, die vielen offenen Fragen zu beantworten sondern zeigt, dass deren Nichtbeantwortung die Mächtigen und “Gerechten” dieser Zeit zu den wahren Tätern machte.

  4. Bewertet mit 5 von 5

    Patrizia Flückgier, Einsiedeln

    Den historischen Roman habe ich in einem Abend durchgelesen. Das kommt nicht oft vor. Am Anfang war für mich die Gliederung in die vielen Abschnitte etwas ungewohnt zum lesen. Es ist ein tolles und exaktes Zeitzeugnis; somit auch lehrreich und einzigartig. Das es sich um eine Namensvetterin handelt, gibt der Erzählung natürlich eine besondere Würze, aber auch ohne dies ist das Buch sehr lesenswert.
    Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Schreiben weiterer Werke und natürlich Erfolg.

  5. Bewertet mit 5 von 5

    Georg von Erlach

    Frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!

    Lieber Herr Adams

    Das verloren Leben der Anna Maria Flückiger hat mich und meinen Bruder sehr bewegt. Wir haben es als Geschenk dem einen oder anderen Freund gegeben.
    Ich danke Ihnen dafür, diese tragische Geschichte der Nachwelt überliefert zu haben.

    Mit herzlichen Grüssen

    Georg von Erlach

  6. Bewertet mit 5 von 5

    Andreas Blatter

    Werner Adams versetzt uns zurück ins Jahr 1847 und beschreibt in seiner packenden, bildhaften Sprache das Leben der Anna Maria Flückiger ab dem Kaltacher in Wynigen, die durch das Schwert hingerichtet worden ist. Der Tochter eines Korbers und einer Wäscherin war in ihrem kurzen Leben nicht viel Gefreutes vergönnt. Ich habe den spannenden Roman in einem Zuge verschlungen. Manchmal hat es mir dabei fast die Kehle zugeschnürt ob all der Ungerechtigkeiten, die der jungen Frau widerfahren sind.

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