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“Drei Stunden von Bern” – Gehris Sommer

erscheint im Herbst 2019

 

Wir glauben, die grossen Stundensteine an den Strassen die nach Bern führen, wären bloss stumme Zeugen aus vergangener Zeit. Doch einige von ihnen stehen an Kraftorten, wie jener am Frienisberg, dort wo das Mittelland sanft ins Berner Seeland übergeht.

‚Drei Stunden von Bern‘ steht auf dem Stein, doch gerät man hier in den Sog der Geschichte, können daraus gut und gern 200 Jahre werden.

Dies widerfährt dem pensionierten Berner Polizisten Gehri. Nach seiner erfolgreichen, aber dadurch sehr unglücklichen Intervention im Falle der Verlegerin Mosimann (Roman “Wildeney”), plagen ihn Selbstzweifel und die Frage,

warum wird einer ein Mörder und der andere ein Polizist?

Bei Nachforschungen über seine Familie gerät er in ein Zeitfenster am Frienisberger Stundenstein und tritt ins Leben seiner Vorfahren in Lobsigen. Mit ihnen erlebt er während des Sommers 1808 hautnah, was heute noch in den alten Kriminalakten nachzulesen ist.

Traumatisiert von den Ereignissen um Liebe, Gewalt und Mord ergreift er schliesslich die Flucht und versucht in unsere Zeit zu entkommen.

(nach Akten aus dem Staatsarchiv des Kantons Bern)